Zu meiner Person
Ich bin 29 Jahre alt und lebe seit 1999 in Berlin. Wie viele junge Menschen zog es mich zum Studieren nach Berlin. Einmal hier angekommen, war mir schnell klar: In dieser Stadt möchte ich bleiben.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Stuttgart, wo ich 1998 mein Abitur machte. Anschließend leistete ich meinen Grundwehrdienst in Pfullendorf, einer kleinen Stadt in der Nähe des Bodensees.
Ich war sehr glücklich, als ich nach einem Bewerbungsmarathon die Zulassung für das Studium der Publizistik und Geschichte in Berlin erhielt. Im Oktober 1999 siedelte ich also nach Berlin über und nahm das Studium an der FU Berlin auf. So richtig los mit dem Studieren ging es allerdings erst, als ich im Dezember 1999 im Nachrückverfahren einen Studienplatz an der Hochschule der Künste (später Universität der Künste, UdK) im Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation (GWK) bekam.
Finanziell möglich wurde mein Studium durch BaföG. Ich profitierte auch ganz konkret von der BaföG-Erhöhung der Regierung Schröder. Ohne diese staatliche Unterstützung wäre für mich und meine Eltern ein Studium nicht finanzierbar gewesen. Zur Aufbesserung meines Kontostandes arbeitete ich während meines Studiums unter anderem bei SAT.1 und dem SFB.
Mit meinem Umzug im Frühjahr 2001 von Marienfelde nach Schöneberg fand ich nicht nur einen Kiez, in dem ich mich wohl fühle, sondern auch eine politische Heimat. Seitdem bin ich bei der SPD-Schöneberg und bei den Jusos aktiv. Unter anderem war ich zwischen 2002 und 2006 Kreissprecher der Jusos Tempelhof-Schöneberg. Ebenfalls seit 2002 bin ich für die SPD Bürgerdeputierter im Ausschuss für Wirtschaft und EU-Förderung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg.
Auf der LDK der Berliner Jusos
Bereits an der UdK war ich politisch engagiert. Gemeinsam mit anderen Studierenden gründete ich im Sommer 2001 die Fachschaft meines Studienganges. Hier standen bildungspolitische Themen im Mittelpunkt, wie beispielsweise die Frage nach den Studienbedingungen, der Betreuungssituation und der Neufassung der Studienordnung.
Nach einem kurzen Zwischenspiel an der Humboldt-Universität, wo ich drei Semester Philosophie, VWL und BWL studierte, beendete ich 2004 mein Studium an der UdK.
Dass ein Diplom alles andere als eine Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt ist, konnte ich im Frühjahr 2004 am eigenen Beispiel erleben. Um in der Zeit der Jobsuche finanziell über die Runden zu kommen, reihte ich mich in das Heer der Telefoninterviewer in einem der zahlreichen Call-Center Berlins ein.
Glücklicherweise fand ich nach zwei Monaten dann aber doch einen feste (und bezahlte) Tätigkeit in Berlin. Seit Mai 2004 arbeite ich im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Bereich Aufbau Ost. Zunächst war ich für sechs Monate im Referat für Grundsatzfragen neue Länder angestellt. Von Dezember 2004 bis Januar 2008 war ich Referent für Wirtschaftspolitik in den neuen Ländern. Mittlerweile bin ich verbeamtet und leite seit Januar 2008 das Referat für Investorenwerbung und Standortenwicklung in den neuen Ländern.
Seit der Wahl im September 2006 bin ich Mitglied des Berliner Abgeordnetenhaus und dort ordentliches im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung sowie im Ausschuss für Bildung, Jugend und Familie








