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Engagierte Jugendliche in der Leberstraße

14.09.2006:

Am Donnerstag war ich zu Hausbesuchen in der Leberstraße auf der "Roten Insel" unterwegs. Wie immer veranstalteten wir dazu parallel einen Stand Ecke Leuthener Straße.

Dort wurden wir von sieben Jugendlichen türkischer und arabischer Herkunft angesprochen. Einige der jungen Männer im Alter zwischen 13 und 15 Jahren sind Klassensprecher und äußerst engagiert. Knapp zwei Stunden diskustierten wir auf der Straße u. a. über die Themen Gewalt, Schule, Familie und Integration. Das Erreichen der mittleren Reife ist ihr wichtigstes Ziel. Auch machte die Gruppe einige Vorschläge, wie sich das Miteinander im Kiez verbessern könnte. Ich bin völlig begeistert von den Jugendlichen, da sie jedem (leider so oft auftretenden) gängigen Vorurteil widersprechen und sehr verantwortungsbewusst sind. Auch die vorbeilaufenden Bürgerinnen und Bürger zeigten sich an unserem Gespräch interessiert.

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Heidemarie Wieczorek-Zeul zur globalen Friedenspolitik

13.09.2006:

Am Mittwoch diskutierte die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, vor zahlreichem Publikum aktuelle Fragen zur Situation im Nahen Osten in der Urania. Zusammen mit Annette Fugmann-Heesing (MdA) führte ich durch die Veranstaltung und war sehr beeindruckt, wieviel Zeit sich die Bundesministerin für die Fragen des Publikums nahm.

Die Veranstaltung stand unter dem Thema "Globale Friedenspolitik: Der Nahe Osten als Nagelprobe für die Handlungsfähigkeit der internationalen Staatengemeinschaft". Die Bundesministerin betonte, wie wichtig eine langfristige Lösung im Israel-Libanon-Konflikt sei. Der Krieg zwischen Israel und dem Libanon sei eingebettet in eine äußerst komplizierte politische Lage im Nahen Osten, die nicht nur Fragen gegenüber der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik aufwerfen würde. Die gesamte internationale Staatengemeinschaft sei auf eine harte Probe gestellt. Dringend notwendig sei eine umfassende humanitäre Hilfe. Der Einsatz mit deutscher Beteilung wurde im Publikum teilweise sehr kritisch beurteilt.

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Wowereit on tour in Tempelhof

11.09.2006:

Am Montag machte die bezirksweite Tour des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit in der Tempelhofer ufafabrik halt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren zu der Podiumsdiskussion gekommen. Mit dabei waren u. a. auch der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller und der Bezirksbürgermeister Ekkehard Band.

Eines der Hauptthemen war die Schließung des Flughafen Tempelhofs, die in den letzten Tagen in den Medien kontrovers diskutiert wurde. Klaus Wowereit unterstrich abermals, dass der Flughafen zu 80 Prozent in Bundesbesitz sei, somit der Bund bei einem Offenhalten des Flughafens auch die Kosten übernehmen müsse. Bis jetzt habe sich von dieser Seite aber noch niemand zu diesem Thema geäußert.

Natürlich wurden auch alle Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Abgeordnetenhaus aus Tempelhof-Schöneberg vorgestellt. So entwickelten sich nach der Veranstaltung interessante Gespräche mit den Besuchern.

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Gute Stimmung im Rudolph-Wilde-Park

10.09.2006:

Bei besten Wetter ging es zum Wahlkampf in den Rudolph-Wilde-Park. Der Umgebung angemessen verteilten wir neben verschiedenen Informationsmaterialien Fußbälle, Bumerangs und Frisbee-Scheiben. Viele junge Familien zeigten sich begeistert von dem geplanten kostenfreien Kita-Jahr. Dies sei nicht nur eine finanzielle Entlastung, sondern würde auch verdeutlichen, wie wichtig der SPD die Bildung von Kindern sein.

Nach zahlreichen erfolglosen Bumerang-Wurfversuchen ging es noch einmal ans Plakatieren. Auf der Dominicus-Straße sind jetzt die drei Siegerplakate des Malwettbewerbs vom Sommerfest der SPD zu bewundern. Die jungen Künstler waren davon begeistert gewesen, dass ihre Werke öffentlich ausgestellt werden.

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Stand-Marathon mitten im Wahlkreis

09.09.2006:

Am Sonnabend veranstalteten wir einen wahren Stand-Marathon! Von 9.00 bis 20.00 Uhr waren auf den Straßen des Wahlkreises unterwegs. Zentraler Ausgangspunkt für viele Aktionen war der Kaiser-Wilhelm-Platz. Unterstützung bekam ich neben den Mitgliedern der SPD Schöneberg von den Berliner Jusos und von fünfzehn Volunteers aus NRW.

Die ersten Aktion war das Werben mit Postkarten mit dem Aufdruck "Junges Gemüse in die Politik". Abgebildet waren dazu rote Tomaten. Es wurden zwar keine Tomaten, dafür aber Radieschen in Tüten verteilt. Viele Bürgerinnen und Bürger waren begeistert ob der originellen Idee.

Nicht schlecht staunten die Bürgerinnen und Bürger als zahlreiche Jusos, die einige Augenblicke zuvor in Jeans unterwegs waren, plötzlich in Kostüm und Anzug auftraten. Als "Vertreter der Deutschen Wirtschaft" verteilten sie Briefe, mit der Aufschrift "Absage". In diesem Brief teilte die vermeintliche Deutsche Wirtschaft ihr Bedauern über mangelnde Ausbildungsplätze mit. Einer der zynischen Sätze in dem Brief lautete: "Zwar haben bis August 2006 in Berlin 26.441 Jugendliche einen Ausbildungsplatz gesucht, doch leider konnten wir trotz des Ausbildungspaktes mit der Regierung nur 7.676 betriebliche Ausbildungsplätze in Berlin anbieten."

Gut gefallen hat mir auch der Bau der Bildungsmauer. Aus großen schwarzen Pappkartons wurde eine hohe Mauer gestapelt. Sie sollte symbolisieren, das unser Bildungssystem nicht durchlässig genug ist. Zum Beispiel haben Kinder aus bildungsferneren Schichten oder mit Migrationshintergrund nicht die gleichen Chancen in ihrer Schullaufbahn wie viele Kinder aus gut situierten Schichten. Mein Anliegen ist es möglichst allen Kindern die gleiche Chance auf Bildung zukommen zu lassen - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.

Wahlkämpfer unterwegs

Wirkungsvoll waren ebenfalls die lebenden Litfasssäulen. Die Wahlkämpfer der besonderen Art trugen auf der Vorder- und Rückseite mein Wahlplakat und verteilten dabei zum Erstaunen der Schöneberginnen und Schöneberger viel Informationsmaterial.

Überschattet wurde der erfolgreiche Tag von der Nachricht, dass zwei SPD-Mitglieder beim Plakatekleben in Marzahn von Rechtsradikalen überfallen wurden und einer von ihnen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Alle Teilnehmer des Aktionstages zeigten sich entsetzt und wollen ihren Einsatz gegen rechts in Zukunft weiter intensivieren.

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Podiumsdiskussion in der Schwielowsee Grundschule

07.09.2006:

Am Abend war ich mit Vertretern der anderen Parteien im Bezirk in der Schwielowsee Grundschule zur Podiumsdiskussion "Schwielowsee Grundschule als gelungenes Modell für Ganztagsschulen" eingeladen. Die SPD hat sich für den Erhalt sowohl des Kinderzentrums als auch der Grundschule ausgesprochen und hält sich somit an den BVV-Beschluss aus dem Jahre 2004.

Ein wichtiger Punkt dabei ist die Sicherstellung der Finanzierung. Diese muss durch die Einstellung in den Investitionsplan oder durch EU-Mitteln gewährleistet sein. Im Dezember werden sich alle Akteure auf Bezirks- und Landesebene zu diesem Thema zusammensetzen. Die betroffenen Eltern haben ihren möglichen Widerstand deutlich formuliert. Sie würden sich mit Händen und Füßen zum Beispiel gegen eine Auslagerung ihrer Kinder wegen einer möglichen Sanierung sträuben, solange es keine Planungssicherheit gebe.

Eines hat mich an der Diskussion sehr verwundert: Alle Vertreterinnen und Vertreter der anwesenden Parteien haben sich vor Ort für eine Sanierung ausgesprochen - im Bezirksamt wurden dagegen nötige Entscheidungen von ihnen nicht mitgetragen.

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Diskussion an der Rückert-Oberschule

06.09.2006:

Zu einer spannenden Diskussionsveranstaltung hatte heute die Schulleitung der Rückert-Oberschule in der Mettestraße eingeladen. Die Oberschülerinnen und -schüler bekamen die Gelegenheit, mit den Direktkandidaten des Wahlkreises über die Wahlprogramme der verschiedenen Parteien zu sprechen. 250 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil und stellten hauptsächlich Fragen zu den Schwerpunkten Studiengebühren, Schulentwicklung und Arbeitsmarkt. Zu einem Disput kam es zwischen Michael Prütz von der WASG und mir, als er behauptete, dass die Parteien ihre Wahlversprechen nicht einhalten und somit die Demokratie gefährden würden. Diese Aussage wies ich auf Schärfste zurück, denn die SPD hat ihr "Arbeitsprogramm" der letzten Legislaturperiode abgearbeitet und ist und bleibt weiterhin eine demokratisch agierende Partei.

Am Nachmittag traf ich mich mit den Vertretern der Bürgerinitiative AIF Bautzener Straße. Sie stellten ihr Konzept für einen Grünzug parallel zu den S-Bahngleisen der S 1, 2 und 25 in der Bautzener Straße vor. Dieser soll an den nördlich liegenden Park am Gleisdreieck anknüpfen, der jetz neu gestaltet wird. Ich versprach der Initiative, mich für das Projekt einzusetzen. Als nächsten Schritt werden die Pläne weiter konkretisiert. Dann werden wir gemeinsam überprüfen, wie wir weiter auf Bezirks- und Landesebene vorgehen müssen, um das Projekt zu realisieren.

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Kieztouren und Stände

04.09.2006:

Kieztouren und Stände - das hört sich zwar schon wie "normaler" Wahlkampf-Alltag an ist aber genau das Gegenteil. Heute war ich u. a. in der Hauptstraße und in der Langenscheidtstraße unterwegs. Bei den Gespächen an den Haustüren zeigte sich einmal mehr, dass die Bürgerinnen und Bürger stark an dem Geschehen in ihrer Stadt interessiert sind. Von Politikverdrossenheit keine Spur!

Bei einem Stand am Bayerischen Platz wurde ich mit dem Juso-Bus unterstützt. Eine ältere Dame kan auf mich zu und sagte, sie würde sich freuen, wenn "nun endlich mal ein junges Gesicht ins Abgeordnetenhaus einziehen würde". Als langjähriges SPD-Mitglied hätte sie das Politik-Geschehen genau im Auge und werde mich nun mit ihrer Stimme unterstützen.

Beim Vorstand der SPD Schöneberg habe ich die Unterstützerinnen und Unterstützer mit großen Paketen mit Wahlaufrufen beglückt. Diese werden in den nächsten Tagen in alle Briefkästen des Wahlkreises gesteckt. Ich würde mich freuen, wenn noch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fragen auf mich zukommen.

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Die SPD lädt in die historische Adlermühle

01.09.2006:

Seit vielen Jahren findet einmal jährlich das SPD-Gartenfest in Mariendorf statt. Das Fest soll ein kleiner Dank für alle diejenigen Bürgerinnen und Bürger in Tempelhof-Schöneberg sein, die sich ehrenamtlich engagieren, in Sportvereinen tätig sind oder sich auf vielfältige Art und Weise z. B. in Bürgerinitiativen in ihrem Bezirk einbringen.

Michael Müller, Klaus Wowereit, Lars Oberg

Am Freitag war es wieder so weit. Bei Live-Musik gab es vor der denkmalgeschützten Kulisse interessante Gespräche mit zahlreichen Gästen. Besonders hat mich gefreut, dass viele Bewohner aus meinem Wahlkreis der Einladung gefolgt sind. So konnten wir unsere an den Info-Ständen oder bei meinen Hausbesuchen begonnenden Diskussionen fortsetzen.

Mit von der Partie waren auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller.

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Mit den Jusos im Wahlkampf

31.08.2006:

Mit einem Bus voller ungewöhnlicher Wahlkampfmaterialien unterstützten mich die Jusos am Donnerstag bei meinem Wahlkampf in Schöneberg. Die Frisbee-Scheiben mit dem Konterfei von Klaus Wowereit, rotes Brausepulver und mit Helium gefüllte Ballons begeisterten aber nicht nur die kleinen Schönebergerinnen und Schöneberger! Auch die Erwachsenen freuten sich, dass es zu unserem Informationsmaterialen ein paar Süßigkeiten gab.

Jusos im Wahlkampf

Am Abend war ich im Schöneberger Dreieck zu Hausbesuchen unterwegs und wurde wie so oft freundlich empfangen. In den Gesprächen wurde wieder einmal deutlich, dass sich die meisten Bürgerinnen und Bürger stark für ihren Kiez interessieren und Ideen entwickeln, um ihr Lebensumfeld zu verbessern.

Ein Anschwohner schlug vor, durch die Umgestaltung des Platzes vor dem Eingang zum S-Bahnhof Schöneberg in der Ebersstraße einen zentralen Platz im Kiez zu schaffen. Da ich die Idee sehr gut fand, habe ich den Herrn umgehend zu unserem SPD-Bürgerstammtisch am 7. September 2006 um 19.30 Uhr eingeladen. Diese Treffen finden seit langer Zeit monatlich im "Pinelli" im S-Bahnhof Schöneberg statt. Dort werden regelmäßig die Belange der Bürgerinnen und Bürger im Kiez besprochen. Ich hoffe, dass die oben genannte Idee auch bei den anderen Besuchern des offenen Stammtisches findet und wir eine gemeinsame Initiative erfolgreich auf den Weg bringen können.

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