Ein klares Bekenntnis zur Charité

SPD erteilt Zerschlagungsplänen der FDP eine Absage.

2010 feiert die Charite ihr 300 jähriges Bestehen. Im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen wird auf die einzigartige Geschichte des Berliner Universitätsklinikums zurückgeblickt. Die Zukunft der Charité wurde am 28. Januar 2010 im Berliner Abgeordnetenhaus diskutiert. Anlass waren die Vorschläge der FDP die Charité zu zerschlagen und teilweise zu privatisieren. Ginge es nach den Liberalen sollte der Forschungsstandort Buch der Charité geschlossen, das Virchow Klinikum verkauft und am Standort Mitte die Krankenversorgung eingestellt werden.

Diesen Plänen erteilte Lars Oberg eine klare Absage. Er verwies auf die Bedeutung der Charité als zweitgrößter Arbeitgeber und als zentrale Säule der Wissenschaftsstadt Berlin. Lars Oberg skizzierte in fünf Punkten, was die Sozialdemokraten mit der Charité vorhaben. Demnach solle die Charité regional breit aufgestellt bleiben und auch das Benjamin Franklin Klinikum in Steglitz erhalten werden. Die Forschungskraft der Charité soll gesichert und für die wirtschaftliche Entwicklung in Berlin genutzt werden. Der Investitionsstau soll durch eine langfristige und verlässliche Planung abgebaut werden. Die Größe der Charité soll als einzigartige Chance genutzt werden Mittelfristig sollen die Charité und der landeseigene Krankenhauskonzern vivantes näher zusammenrücken. Oberg betonte, dass ein ruinöser Wettbewerb zweier landeseigener Unternehmen für ihn inakzeptabel sei.

Die vollständige Rede sowie die Erwiderung auf eine Intervention des wissenschaftspolitischen Sprechers der FDP können sie auf der Seite des rbb ansehen.

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YouTube-Kanal von Lars Oberg

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