Runder Tisch Studierbarkeit
Lars Oberg fordert eine gemeinsame Anstrengung, um negative Folgen des Bologna- Prozesses zu beseitigen.
Zehntausende Studentinnen und Studenten in ganz Deutschland demonstrieren zur Zeit gegen die Ergebnisse des Bologna-Prozesses, in dessen Zuge die neue Studienstruktur mit den Bachelor- und Master-Studiengängen eingeführt wurden. Kritisiert werden vor allem die hohe Arbeitsbelastung, die große Zahl der Prüfungen, die schlechte Betreuungssituation und die Schwierigkeiten beim Übergang vom Bachelor zum Master.
Auch in Berlin haben Studierende zahlreiche Hörsäle besetzt und mit verschiedenen Aktionen auf die Probleme in den neuen Studiengängen hingewiesen. Viel Zustimmung von allen politischen Seiten und selbst von den Hochschulleitungen erhalten die Studierenden für ihren Protest. Die Verantwortung, die beklagten Probleme zu beseitigen wollen bislang aber weder die Bundes- oder Landespolitik noch die Hochschulleitungen übernehmen. Stattdessen wird auf die Zuständigkeit des jeweils anderen hingewiesen.
Um dieses unwürdige Verantwortungs-Pingpong zu durchbrechen hat nun Lars Oberg im Berliner Abgeordnetenhaus im Rahmen einer Aktuellen Stunde Wissenschaftssenator Zöllner aufgefordert, einen Runden Tisch Studierbarkeit in Berlin einzurichten. Im Rahmen dieses Runden Tisches sollten Hochschulleitungen, Studierenden und Politik gemeinsam die Probleme analysieren und Lösungsstrategien verabreden.
Die Rede von Lars Oberg im Rahmen der Aktuellen Stunde im Berliner Abgeordnetenhaus können sie hier als Video anschauen.


