Neues Schuljahr startet ohne große Probleme
Lehrerversorgung verbessert - Unterrichtsausfall weitgehend beseitigt
Seit drei Wochen läuft das neue Schuljahr in Berlin. Auch die Erstklässler sind mittlerweile eingeschult, so dass eine erste Bilanz über die Einrichtung des Schuljahres gezogen werden kann. Diese Bilanz fällt positiv aus, denn erstmals seit Jahren war das neue Schuljahr nicht durch einen massiven Unterrichtsausfall geprägt. Stattdessen konnten die meisten Schulen einen reibungslosen Unterrichtsbeginn melden.
Dies ist auch ein Erfolg von Bildungssenator Jürgen Zöllner, der durch eine Vielzahl von Maßnahmen die Lehrerversorgung in Berlin verbessert und den Unterrichtsaufalls minimiert hat.
So wurden in diesem Jahr insgesamt 816 neue Lehrerinnen und Lehrern in Berlin neu eingestellt. Rund 140 dieser Lehrer werden in einer so genannten Lehrerfeuerwehr eingesetzt. Aufgabe der Lehrerfeuerwehr ist es den Unterrichtsausfall zu minimieren. Hierzu werden die in der Lehrerfeuerwehr zusammengefassten Lehrkräfte schnell und flexibel als Vertretung für erkrankte Lehrer eingesetzt.
Nach ersten - noch nicht endgültigen Berechnungen der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung liegt die Unterrichtsversorgung an den Berliner Schulen im laufenden Schuljahr bei 100,2 Prozent. Die Lehrerfeuerwehr und die Vertretungsmittel, die von den Schulen selbständig bewirtschaftet werden, sind bei diesen Berechungen nicht berücksichtigt und stehen zusätzlich zur Verfügung.
Auch wenn noch nicht alle endgültigen Zahlen auf dem Tisch liegen, lässt sich schon heute sagen, dass das Schuljahr weitgehend problemlos gestartet ist. Sowohl von Seiten der Eltern als auch den Lehrern gab es darum - erstmals seit Jahren - auch ein vielstimmiges Lob für die Senatsverwaltung.


