Naturkundemuseum Berlin wird Stiftung

Jährlich 4 Millionen Euro zusätzlich von Bund und Ländern für Spitzenforschung in Berlin

Das Museum für Naturkunde soll zum 1. Januar 2009 aus der Humboldt-Universität zu Berlin ausgegliedert und als selbstständige Stiftung geführt werden. Die rechtliche Selbständigkeit des Museum ist Grundlage für eine Bund-Länder-Förderung. Durch diese Entscheidung wird das Museum künftig vom Bund und den anderen Ländern mit ca. 4 Mio. € mitfinanziert.

Forschungssenator Prof. Dr. Zöllner: "Für die weitere wissenschaftliche Entwicklung und die bauliche Sanierung des Museums für Naturkunde ist damit eine wesentliche Voraussetzung geschaffen. Berlin kann stolz sein auf seine Forschungseinrichtungen. Berlin zählt ohnehin schon zu den Bundesländern mit der größten Dichte an Bund-Länder-Forschungseinrichtungen. Durch die Aufnahme des Deutschen Rheumaforschungszentrums Berlin und des Museums für Naturkunde in die Gemeinschaftsfinanzierung durch Bund und Länder sowie die Fusion von BESSY und dem Hahn-Meitner-Institut zu einem Helmholtz- Zentrum wird der Forschungsstandort Berlin in den Jahren 2009 bis 2011 mit 41 Mio. € gefördert."

Am 17. September 2008 wird sich der Wissenschaftsausschuss im Rahmen einer Anhörung mit der Zukunft des Naturkundemuseums beschäftigen.

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