Es „Hapelt“ mal wieder – Sanierung der Turnhalle der Barbarossa Grundschule gestoppt
Schüler und Eltern protestieren gegen die Entscheidung und für eine Fortsetzung der Bauarbeiten.
Mal wieder gibt es Ärger an einer Schöneberger Grundschule, die Eltern und Schüler zu Protesten auf die Straße treibt. Und wieder trifft es die Grundschule am Barbarossa Platz, die sich im vergangenen Jahr gegen unverantwortliche Fusionspläne des Bildungsstadtrats von Tempelhof-Schöneberg Dieter Hapel zur Wehr setzen musste. Diesmal geht es um die baufällige Sporthalle der Schule, die gegenwärtig saniert wurde. Kurz vor den Sommerferien wurde bekannt, dass der Bezirk die Sanierungsmaßnahmen bis auf weiteres gestoppt hat. Angeblich fehlen bis zu 200.000 Euro, um die seit 2008 wegen Einsturzgefahr gesperrte Halle zu sanieren. Besonders absurd ist, dass mit den Arbeiten längst begonnen wurde und der Bezirk versprochen hatte, dass die Turnhalle nach den Sommerferien wieder benutzt werden kann.
Der zuständige Stadtrat Dieter Hapel wiegelt in bekannter Art und Weise ab und versucht den schwarzen Peter an den Senat weiterzugeben. Doch so einfach kann es sich der Stadtrat nicht machen, denn er ist verantwortlich dafür, dass eine begonnene Sanierung auch abgeschlossen wird. Er muss auch die Frage beantworten, wie es sein kann, dass erst kurz vor Abschluss der Sanierung auffällt, dass das Geld nicht reicht. Der Senat oder das Abgeordnetenhaus haben dem Bezirk jedenfalls kein Geld weggenommen, das für die Grundschule am Barbarossaplatz eingesetzt werden sollte. Daraus folgt, dass der Stadtrat entweder falsch geplant hat oder aber aus undurchsichtigen Gründen die Sanierung verhindern will.
„Ich erwarte, dass die Turnhalle umgehend fertig gestellt wird.“ erklärte Lars Oberg. „Der jetzige Zustand ist für Schüler, Eltern und Lehrer nicht mehr länger hinnehmbar. Bildungsstadtrat Hapel muss endlich seine Hausaufgaben machen. Es muss Schluß sein mit der ewigen bildungspolitischen „Hapelei“ in Schöneberg, die auf dem Rücken der Schüler und Eltern ausgetragen wird.“


