Neugestaltung des östlichen Vorplatzes am Südkreuz

Schandfleck verschwindet dank Konjunkturpaket Mittel.

Der Bahnhof Südkreuz am Rande der Roten Insel ist nach dem Hauptbahnhof Belins zweitgrößter Fernbahnhof. Obgleich der Bahnhof im Frühjahr 2006 pünktlich vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Betrieb genommen wurde, konnte bis heute von einer echten Fertigstellung nicht die Rede sein. Ein Ärgernis blieb die Gestaltung des östlichen Bahnhofsvorplatzes auf der Tempelhofer Seite, der von der Deutschen Bahn AG auf die lange Bank geschoben wurde. Zwischenzeitlich hatte sich die Bahn sogar auf den Standpunkt gestellt, dass die Gestaltung eines Bahnhofsvorplatzes auf bahneigenem Gelände nicht die Aufgabe der Bahn sei.

Jetzt nach jahrelanger Debatte wird Neugestaltung des östlichen Vorplatzes am Südkreuz angegangen. Noch in diesem Jahr soll Baubeginn sein. Unter anderem sind ein Taxistellplatz sowie Parkmöglichkeiten für Fahrräder geplant. Bis Ende 2010 sollen die Baumaßnahmen, zu denen auch eine Verlegung der General-Pape-Straße gehört, abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für den Bau betragen 6 Millionen Euro, die aus dem Konjunkturpaket II des Bundes der Bahn zur Verfügung gestellt werden.

Der Bau ist also ein gutes Beispiel dafür, dass die Mittel des Konjunkturpakets direkt in Schöneberg ankommen und zur Realisierung wichtiger - seit langem dringend benötigter -Maßnahmen beitragen.

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