Neue Chance für Hertie in Schöneberg
Münchner Beispiel gibt neue Hoffnung für eine Nachfolgelösung in der Hauptstraße.
Nach der Schließung des Hertie-Kaufhauses in Schöneberg gibt es nun erste konkretere Pläne für die weitere Nutzung des Gebäudes. Möglich wird dies, da die gesamte Liegenschaft an eine spanische Bankengruppe verkauft wurde, die nun Nutzungskonzepte entwickeln lässt. Diese Bankengruppe hat auch eine Hertie-Filiale in München erworben, für die mittlerweile ein neuer Betreiber gefunden wurde. Dieser Erfolg könnte beispielhaft für die Berliner Hertie-Häuser sein.
Für das Haus in Schöneberg wird wohl über ein Galerie-Konzept nachgedacht, bei dem von einem zentralen Bereich des Gebäudes einzelnen Geschäfte erreicht werden können. Zeitungsberichten zufolge laufen bereits die Vorbereitungen für einen Umbau des Hauses am Kaiser-Wilhelm-Platz. Entscheidend für eine erfolgreiche Nachnutzung des Gebäudes ist die Bereitschaft des neuen Eigentümers angemessene Mieten zu verlangen, die von Einzelhändlern auch erwirtschaftet werden können.


