Nachnutzung des Kinderzentrums Monumentenstraße
Bezirksverordnetenversammlung sichert das Grundstück für die Jugendarbeit
Ende des letzten Schuljahres wurde mit der Schwielowsee Grundschule der letzte Teil des früheren Kinderzentrums Monumentenstraße geschlossen. Damit wurde das letzte Kapitel in der langen Geschichte des Kinderzentrums geschrieben. Auf Grund der erheblichen Asbestbelastung wurde die einstmals erste Ganztagsschule Berlins geschlossen und gleichzeitig die beispielhafte Kooperation einer Grundschule mit einer Kindertagesstätte unter einem Dach beendet.
Als klar war, dass die Schule nicht erhalten werden würde. forderten die Anwohner, dass zumindest eine jugendbezogene Nachnutzung des Geländes gesichert werde. Auch die SPD Schöneberg und Lars Oberg setzten sich dafür ein, dass die freie Fläche nicht verkauft und etwa der Standort für einen weiteren Discounter werden wird.
So sagte Lars Oberg damals: "Die Rote Insel bietet nicht viele Freizeitflächen für Jugendliche. Es muss darauf geachtet werden, dass das Gelände des ehemaligen Kinderzentrums Monumentenstraße auch zukünftig für die Jugendarbeit genutzt wird.
Auf Antrag der SPD Fraktion in der BVV wurde jetzt vor einigen Wochen beschlossen, das Gelände mit Hilfe eines Bebauungsplans für die Jugendarbeit zu sichern. In dem darauf folgenden Interessenbekundungsverfahren konnte sich das Konzept der Treberhilfe und des Stadtteil VHS durchsetzen. Dieses sieht vor, auf dem Gelände einen zentralen Standort der Jugendarbeit zu etablieren.
In den kommenden Wochen, wird nun sich der Bezirksbürgermeister Band (SPD) beim Liegenschaftsfonds dafür einsetzen, dass die beiden Träger das Gelände erwerben können.
Lars Oberg dazu: "Der Beschluss der BVV trägt den Forderungen der Anwohner der Roten Insel Rechnung. Dies ist ein Erfolg für den Kiez, denn gerade auf der Roten Insel ist es wichtig, die Jugendarbeit voran zu bringen und das friedliche Miteinander zu fördern. Die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern hat eine lange Tradition in der Monumentenstraße, dass diese nun weiter geführt werden kann, freut mich sehr."


