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Letzte Woche erreichte mich eine E-Mail von einem Vater und seiner siebenjährigen Tochter, die meine Wahlplakate und die Ankündigungen für meine Hausbesuche in der Crellestraße gesehen hatten. Sie fragen mich, ob ich sie einmal zu Hause in der Helmstraße besuchen könne. Marleen wolle nämlich gerne wissen, wer sich hinter dem sympathischen Foto auf dem Wahlplakat verberge. Wir fanden schnell einen geeigneten Termin, und so besuchte ich am Dienstag die Familie. Marleen empfing mich zusammen mit ihren Eltern und ihrem zwölfjährigen Bruder Anton.
Bei Tee und Kuchen trug mir Marleen ihr persönliches politsches Anliegen vor. Marleen stört sich an dem frühen Schulbeginn. Wie ihr eine Freundin bestätigte, sei der Beginn um 8.00 Uhr einfach zu früh, um für den Unterrricht fit zu sein. Die beiden Zweitklässlerinnen würden lieber um 9.00 Uhr in den Schulalltag starten, ab 8.00 Uhr könnten sie sich ein gemeinsames Frühstück vorstellen. Ihre Mutter ergänzte, dass so alle Kinder mit einem gesunden Frühstück versorgt werden könnten.
Ein weiteres Thema war der neu eingeführte Ethikunterricht. Anton, der seit diesem Schuljahr die siebte Klasse der Sophie-Scholl-Schule besucht, ist in dem ersten Jahrgang, der Ethikunterricht hat. Seine Mutter verwies darauf, dass dadurch der Religionsunterricht in die Randstunden gedrängt und damit unattraktiv werden würde. Ich erklärte die Motivation der SPD für die Einführung eines verpflichtenden Ethikunterrichtes und sagte zu, gemeinsam mit Schulexperten der SPD darüber zu beraten, wie eine Verdrängung des Religionsunterrichtes an die Randstunden vermieden werden könne.
Zum Abschied schenkte ich Marleen noch einen kleinen Wowi-Bären als Erinnerung an einen für mich sehr netten und interessanten Besuch in der Helmstraße.
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