Lars ObergNavigation in dieser Seite:
Am Abend stand die Diskussionsveranstaltung "Integration in einem weltoffenen Bezirk" mit den Direktkandidaten der CDU, der Grünen und der WASG im BVV-Saal des Rathauses Schöneberg auf dem Programm.
Mehr als 25 interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen an der regen Diskussion teil. Unsere Hauptthemen waren Bildung und Integration. Besonders wichtig war in diesem Zusammenhang die Vermittlung von interkulturellen Kompetenzen in den Schulen z. B. durch den neueingeführten Ethikunterricht. Weiterer Diskussionsschwerpunkt war die Gleichstellung von Homosexuellen in migrantischen Lebensumfeldern.
Einigkeit bestand darüber, dass Integration nicht erzwungen werden kann, sondern beständig für gegenseitige Toleranz und Respekt geworben und gearbeitet werden muss. Dabei ist es besonders wichtig,Integrationsprojekte weiter finanziell ausreichend auszustatten.
Beim Thema Geld hörte die Einigkeit dann aber auch schnell auf. Die anderen Kandidaten nahmen die gewohnte Rolle der Opposition ein und kritisierten jede Form der finanziellen Kürzung und Einsparungen der letzten Jahre. Ich bin mir sicher, dass in einer möglichen rot-grünen Koalition zumindest die Grünen, rasch wieder auf den Boden der Realitäten des Berliner Haushalts zurückfinden werden. Mein Ziel ist es, trotz Haushaltsnotlage Sorge zu tragen, dass der Bildungsbereich bestmöglich ausgestattet ist und auch die Mittel zur Förderung von Integration nicht weiter gekürzt werden.
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